Ich hab genug von diesen gesellschaftlich ausgedachten Idealen

Ich hab genug von diesen gesellschaftlich ausgedachten Idealen

Nach all den Jahren, in denen ich hörte, ich sei diesen gesellschaftlich ausgedachten Idealen nicht entsprechend:
nicht kräftig genug, nicht dünn genug, nicht groß genug, nicht schön genug, nicht intelligent genug, nicht geschickt genug, nicht diplomatisch genug, nicht qualifiziert genug, nicht flexibel genug, nicht verbindlich genug, nicht lustig genug, nicht ernst genug, nicht logisch genug, nicht selbstsicher genug, nicht umsichtig genug, nicht gut genug…

Denke ich mir heute :

Ich hab genug!

Genug gegrübelt, genug Energie verschenkt, hatte genug perfektionistisch veranlagte Eigenideale, habe genug von gesellschaftlich ausgedachten Idealen, …

 

 

Ich bin genug! 

 

 

„Genug“ ist ein Geisteszustand und nicht so sehr ein Umstand. Es ist der erste Schritt zum Frieden mit sich selbst. Eine Entscheidung, die wir treffen und nicht etwas, das uns passiert oder gar von Außen zugesprochen wird. Wir müssen uns von der emotionalen Abhängigkeit befreien.

Es bedeutet bei sich zu sein, sich im Einklang mit sich selbst zu fühlen und Abschied nehmen zu können, weil man das, was man tut und hat anders bewertet. Statt Dingen, Situationen und Menschen ergeben zu sein, Treue gegenüber sich selbst zu entwickeln.

Ich mein, schauen wir uns in dieser Gesellschaft doch mal um, wie viele Idealbilder groß gemacht und bunt beworben werden (aber bitte schau nicht hinter die Kulissen – das ist alles nur Fassade, weil was ist schon ideal!?!)

 

Jüngst hatte auch ich so ein Beispiel von „nicht-genug-Gefühl“ an dem ich Dir das gerne veranschauliche:

 

Einige haben es ja mit bekommen, ich durfte als Speakerin an einem Online-Kongress teilnehmen. Das bedeutet, ich wurde interviewt und da das Ganze online statt gefunden hat, konnten im WWW tausende von Menschen zusehen.

 

Jetzt darfst Du dazu wissen, dass ich a) kamerascheu bin und b) nicht besonders gerne vor Menschen spreche.

 

Nachdem ich mich aber entschieden hatte, diese Chance zu nutzen, meine Komfortzone zu erweitern und zu üben, war das Interview nach einem vereinbarten Termin im Kasten.

Bald danach spürte ich eine innere Unzufriedenheit mit dem Ergebnis. Ich dachte, warum habe ich den Termin, den ich davor eingegangen bin nicht umgelegt, um mich voll auf das Interview einzustimmen? Ich hatte das Gefühl auf die Interviewfragen, durch diesen vorigen Termin beeinflusst, geantwortet zu haben. In meinen Ausführungen habe ich u.a. etwas zum tief verwurzeltem Sicherheitsgefühl erzählt und was das Reptiliengehirn damit zu tun hat, womit ich auch arbeite, aber es ist nicht Kern meines Wirkens.

Ich fand, dass ich mich mit dem, was ich anbiete nicht sonderlich gut präsentiert hatte. Meine Antworten waren unstrukturiert und voll von Schachtelsätze, in denen ich geneigt war zu sprechen,.. – kurzum nicht gut genug.

 

Aber ich wollte meine Komfortzone erweitern.

 

Dachte mir: „vielleicht ist es auch einfach mein Perfektionismus, der mir da im Weg steht, den ich ja sowieso mehr und mehr loslasse ;-)“. Nach meiner Erfahrung macht irgendwie alles Sinn im Leben, also wird dem auch diesmal so sein. Und ich wollte der lieben Miriam, die den Kongress veranstaltet hat nicht absagen. Sowas auf die Beine zu stellen ist ´ne Menge Arbeit.

 

Im Laufe des Kongresses, während ich einigen anderen Speakern in ihren Interviews lauschen durfte, habe ich mir innerlich schon gesagt „Achtung, Vergleichsfalle!!! Mach das nicht, sei schön bei Dir, Du bist ok, mit allem, was Du bist. Die anderen Experten machen das viel häufiger und natürlich sind die viel routinierter…“ –so in etwa war mein innerer Dialog.

 

Und dann kam er, der große Tag, an dem mein Interview für 24 Stunden frei geschaltet war, für all die ZuschauerInnen und auch für mich.
Nach 5 Minuten anschauen brauchte ich die erste Pause um Abstand zu gewinnen. Mein Gefühl war:

 

 „Boden tu Dich auf, ich will versinken!“

 

Mein innerer Zweifler klang in etwa so: „Siehste, hab ich Dir doch gesagt, hättest Du mal auf mich gehört.“

Guuuuut, dass ich mir selber bei dem Wort „hätte“ einen Alarmbutton im Kopf verankert habe. Sobald ich diesen A-Ton meiner Mutter im Kopf habe mit „HÄTTEST du das so und so gemacht, DANN….“ reagiere ich höchst alarmiert. Sobald Du hättest sagen kannst, ist haben schon vorbei!

Also konnte ich mich sehr bewusst dazu aufrufen, mich diesem nicht hin zu geben und erneut loslassen. Meine Strategie an dem Tag war, dass all die Menschen, denen ich auf der Straße über den Weg lief, gar nichts von dem, was ich im Netz getan hatte mit bekommen haben. All die anderen, mochten sie denken, was sie wollten, ich werde ihnen wahrscheinlich nie begegnen.

 

Frei nach dem Motto: Ich bin genug und ich darf mich ausprobieren ohne perfekt sein zu müssen.

 

Tief ein und aus atmen…

Ich hatte meine Komfortzone erweitert, bin dankbar dafür, durfte wieder was dazu lernen und was ist schon ein Interview, welches für 24 Stunden online steht!?

 

 

Welchem Ideal bist Du vergebens hinterher gelaufen?

 

Es macht Sinn zwischen dem Idealbild und dem Selbstbild Frieden zu schließen. Keiner muss sich an Definitionen aufhängen. Es ist gut mit der Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt zu sein.

Ideale sind Zustände, die von der Gesellschaft anerkannt sind, die wir persönlich erreichen möchten und noch nicht erlangt haben. Ideale sind eine Wunschvorstellung in der Zukunft und haben mit dem Ist-Zustand erstmal nichts zu tun, sonst würden wir es bereits leben.

Stattdessen streben wir es aber an, stellen diesen Zustand also außerhalb unseres Seins und schieben ihn somit weiter von uns weg. Wir kreieren einen negativen Ist-Zustand indem wir uns einreden, dass das, was wir jetzt haben nicht unserem Ideal entspricht.

Je größer unser Ideal ist, umso stärker wird der negative Ist-Zustand und damit kreieren wir eine Abwärtsspirale, die weiter nach unten zieht.

 

Das Selbstwertgefühl fällt in den Keller.

 

Da ein Ideal etwas ist, was wir zwar anstreben aber noch nicht erreicht haben, muss folglich etwas in uns uns bestätigen, dass mit uns etwas nicht stimmt. Es fehlt uns ja etwas, wir sind nicht gut genug um wirklich happy zu sein.

Wir verringern unseren Wert, machen uns kleiner als wir sind, weil wir denken einer Utopie in der Zukunft hinterher rennen zu müssen.

Das kann´s doch nicht sein, oder!??!!!!!

Mit welchem gesellschaftlichen Idealbild bist Du mal konfrontiert worden? Was ist daraus geworden? Lass es mich gerne in einem Kommentar hier unten drunter wissen, ich bin gespannt – es gibt nichts, was es nicht gibt.

 

Und worin liegt das Geheimnis Visionen doch noch zu erreichen?

 

In der Akzeptanz des Ist-Zustandes. im GENUG!

Sobald unser Jetzt unser Sein perfekt so ist, wie es ist, wir es annehmen und wertschätzen, ja dankbar dafür sind dann gibt es nichts, was wir in der Zukunft erreichen müssen – schon gar nicht mit Druck.

Den Ist-Zustand zu schätzen, benötigt also folgende Zutaten: Präsenz, Achtsamkeit, Annahme, Wertschätzung, Dankbarkeit, Selbstliebe, Vertrauen.

Unser Jetzt ist das Einzige, was wir gestalten können und zu begreifen, dass es das Einzige ist, was existiert schafft Frieden. Es gibt vielleicht eine bestimmte Vorstellung von einer Richtung und ein größeres Ziel, eine Vision.

Aber wir rennen nichts mehr hinterher und beweinen auch nichts, was nicht gerade ist.

 

Das interessante am Leben ist, sobald wir etwas nicht mehr krampfhaft wollen, wird es uns gegeben.

 

Das ist wie mit dem Bumerang – lass los und er kommt zu Dir zurück.

Um meine Interviewgeschichte noch zu beenden, es gab auch Menschen, denen es gefallen hat, denen ich genug war und ich kann Dir verraten, ich werde weiter lernen – auch vor der Kamera ;-). Solltest Du von dem Kongress nichts mit bekommen haben, aber noch interessiert sein, kannst Du hier ein Paket erwerben: http://go.Happymind.194893.digistore24.com/CAMPAIGNKEY.

 

Wir leben jetzt. Nicht morgen, nicht gestern, nicht im Jahresplan. Jetzt! Feiern wir das Leben, wir sind genug und wertvoll mit allem, was wir schon mitbringen.

 

Happy Grüße

Cat

 

 

 

 

 

 

 

Erkenne Deinen Seelenplan

Erkenne Deinen Seelenplan

Viele von uns wünschen sich eine Bedienungsanleitung fürs Leben. Wir wollen rechtzeitig erkennen, wie wir das Ziel unserer Träume erreichen und unseren Seelenplan leben können.

 

Es ergeben sich Fragen wie: warum gelingt es uns manchmal nicht, Ziele zu erreichen, die uns wirklich wichtig sind? Oder unsere Pläne erfolgreich umzusetzen? Oder es gibt konkrete Unsicherheiten auf unserem Weg und wir wissen nicht, welche Entscheidung die Richtige ist:

 

– nehme ich das lukrative Jobangebot im Ausland wahr oder bleibe ich?

– wie kann ich mein Kind noch besser unterstützen?

– der Kunde ist abgesprungen, dabei war dieser Auftrag so wichtig, was nun?

– mit welchem Partner kann ich wirklich glücklich werden?

– will ich Kinder oder Karriere oder doch beides?

– will ich in der Stadt oder auf dem Land wohnen?

– kann ich mir die neuen Büroräumlichkeiten leisten oder belasse ich es besser im engen Homeoffice?

– ist die neue Kooperationspartnerin wirklich ein Zugewinn?

 

 

Kennst Du so ein Gedankenkarussell? Welcher Plan geht bei Dir aktuell noch nicht auf? Hast Du im Labyrinth der Möglichkeiten den Überblick verloren? An welchen Stellen blockierst Du Dich und kommst nicht weiter? Zweifelst Du, was das Richtige für Dich ist?

 

Lass uns zusammen einen Ausflug auf die Bergspitze machen und das Ganze von oben betrachten. Allzu oft beißen wir uns die Zähne an „kleinen Zielen“ aus, weil wir unbedingt unseren Dickkopf durchsetzen wollen, halten an alten Plänen fest und merken gar nicht, wie wir den Blick fürs große Ganze, unseren Seelenplan verlieren.

 

Manchmal stellt sich erst im Nachhinein heraus, wieso es gut sein kann, dass das ein oder andere Zielchen nicht erreicht wurde.

 

Doch wie erkennen wir bei all den Zielen, ob wir auf der Spur von unserem großen Plan sind?

 

Wir können uns zum Beispiel anschauen, ob wir gerade unseren eigenen Zielen und Träumen folgen. Oder geht es vielleicht nur darum, was andere von uns denken? Oder wollen wir möglicherweise etwas besitzen, weil sich dahinter ein ganz anderes Bedürfnis versteckt?

 

Frage Dich welcher Teil in Dir will das eigentlich? Dein Verstand?

 

Wir lernen in unserer Gesellschaft von frühster Kindheit an, dass wir logisch sein und mit dem Verstand denken sollen. Ein Gedanke kann aber immer nur zum nächsten führen. Das WESENtliche liegt außerhalb des Denkens.

 

Sobald Du tief in Dir die Sehnsucht nach dem WESENtlichen spürst, darfst Du Dir sicher sein, dass es Deine Seele ist, die da mit Dir kommuniziert!

 

Lauschen wir unseren Herzen, sie sprechen die Sprache der Seele. Werfen wir den Blick nach innen.

 

Kleine Kinder sind wunderschön mit ihrer Seele verbunden. Viele Kinder leider nur so lange, bis sie von außen anders geprägt werden. Sie werden auf Logik und Rationalität getrimmt.

 

Wir alle sind Kinder (zumindest mal gewesen). Wir können uns jederzeit an diese Anbindung erinnern und wieder damit beginnen im Dialog mit unserer Seele zu leben.

 

Entspann Dich! Halte inne und beginne zu FÜHLEN!

 

Ich weiß, dass sich viele im Laufe ihrer Jahre weit von ihren Gefühlen entfernt haben. Sie werden als lästig empfunden. Man möchte lieber cool und gerissen sein als einfühlsam und verwirrt. Vor allem die unangenehmen Gefühle wie Wut, Trauer, Eifersucht und Angst lassen wir ungern an uns heran. Sie überfordern uns und wir schieben sie gerne möglichst weit weg oder versuchen sie mit allen Mitteln zu betäuben und verschließen unsere Herzen.

 

Das nützt gar nichts, außer, das es viel Kraft kostet und sich die Gefühle auf andere Weise Luft machen. Manche Menschen leiden an plötzlich heftigen Gefühlsausbrüchen oder sie drücken sich über den Körper in Form von Beschwerden aus.

Körperliche Symptome sind ein Zeichen von Disharmonie und es bedeutet nichts anderes als: wie innen so außen. Körper, Geist und Seele, diese Dreieinheit ist miteinander verbunden daran führt kein Weg vorbei.

 

Wenn wir nicht bereit dazu sind die Wünsche unserer Seele zu beachten, verschafft sie sich massiven AusDRUCK über unseren Körper um uns so den Blick zu öffnen.

 

Gefühle haben eine wichtige wertvolle Funktion – jedes Gefühl!

Sie zeigen uns etwas, reden mit uns, lassen uns spüren was gut oder schlecht ist, sie lassen uns Mensch sein.

Ihre Energien haben eine enorme Kraft. Du weißt das, Du weißt ziemlich genau wie viel Power Dir das Gefühl von frisch verliebt sein gibt. Und Du weißt, was es bedeutet wütend zu sein oder sich traurig zu fühlen, wie es Dich runterzieht. Genau davor haben viele Angst, diese negativen Gefühlen wollen die meisten einfach verbannen.

Vielen Menschen erscheinen diese bedrückenden Gefühle so schlimm, weil sie sich mit ihnen identifizieren. Sie meinen dieser vorübergehende Zustand sei eine Tatsache. Sie fühlen sich nicht schlecht, sondern meinen sie seien schlecht.

 

Wir dürfen lernen mit unseren Gefühlen umzugehen, sie zuzulassen und anzunehmen. Erst dann können sie heilen und wir uns befreien.

 

Vor allem bei den Gefühlen, die wie Impulse aus uns heraus kommen und die wir uns zunächst auch gar nicht erklären können ist es unsere Seele, die uns signalisiert: da ist mein Weg.

Intuition ist der direkte Draht.

Wir können diese Eingebungen nicht mit dem Verstand erklären und oftmals ist es genau dieser, der uns an der Umsetzung hindert.

 

Der Verstand wägt über die Gedanken die Vor- und Nachteile ab, ist lautstark, verunsichert uns und ehe wir uns versehen, entscheiden wir uns aus der Vernunft heraus. Die Seele schickt uns Intuitionen, die kommen ein bisl leiser daher als unser tosendes Gedankenkarussell.

Wie oft ist es Dir schon mal passiert, dass Du hinterher erlebt hast, dass der erste Impuls genau der richtige war!?

 

Es gibt so Momente im Leben, in denen folgen wir einem inneren Gefühl. Wir biegen zum Beispiel auf unserem Weg durch die Stadt plötzlich in eine kleine Gasse ab und nach ein paar Metern stehen wir vor einem süßen Café, in dessen Fenster hängt ein Plakat auf dem eine interessante Information für uns geschrieben steht. Es kann die Werbung für einen Salsakurs sein, den wir immer schon machen wollten oder die Buchlesung von einem tollen Schriftsteller oder die Information für einen Karaokeabend und wir gehen hin um dort einem Seelenpartner über den Weg zu laufen.

 

Diese Wegweiser zu erkennen, ist das Lesen der Zeichen für unseren Plan!

 

Wir alle haben auch schon mal so einen Wegweiser missachtet, uns geirrt und einen Umweg genommen. Das ist ok und darf sein. Es macht sogar sehr viel Sinn. Wir bekommen dadurch die Chance uns zu entwickeln und seelisch zu wachsen. Wir erweitern unser Blickfeld und schaffen Raum für Erkenntnisse. Manchmal erkennen wir auch im Nachhinein erst, wie sinnvoll ein Weg für uns ist. Um eines der oben erwähnten Beispielen erneut aufzugreifen:

Der vielversprechende lukrative Job im Ausland stellt sich vielleicht zunächst gar nicht als so gewinnbringend heraus. Doch dann öffnet sich eine ungeahnte Tür zu einer viel interessanteren und zu uns besser passenden Berufung und wie von Zauberhand fügt sich alles noch viel schöner als wir es uns je hätten vorstellen können.

Sobald wir die entscheidenden Zeichen allerdings wiederholt ignorieren, unsere Seele ignorieren, drückt sie sich im Außen durch Unfälle, Miseren, Krankheiten oder andere Tiefpunkte aus.

 

Mit der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung kann Dir die Umsetzung Deines Seelenplanes leichter fallen:

 

  • Schaue Dir an, was Du WIRKLICH willst, wovon träumst DU, wofür brennst Du!?? Vor allem erforsche wofür Dein Herz schlägt und wie Du zu Dir selber stehst. Wie möchtest Du Dich fühlen – mit Deinem Körper, in Deiner Partnerschaft, Familie, im Job? Was kannst Du dafür tun? Sobald Dir klar ist, was für ein Gefühl hinter jedem Deiner Ziele steckt, bist Du offen für neue Herangehensweisen. Dein Unterbewusstsein unterstützt Dich bei dem, was Du tust.
  • Um Deine Ziele erreichen zu können, darfst Du aus einer vagen Vorstellung eine konkrete Vision machen. Lade Deine Ziele mit starken Emotionen auf. So erschaffst Du eine mächtige Kraft in Dir, die Dich auf Deinem Weg unterstützen kann. MOTIVATION! Du kannst Deine Ziele gerne mit den entsprechenden Emotionen schreiben, malen, oder Dir Bilder aus Zeitschriften ausschneiden und sie als Collage aufkleben – Hauptsache Du bringst ganz anschaulich und detailliert Deine emotionalen Verknüpfungen zum Ausdruck. Lass diese Zeilen oder Bilder an Deinem Arbeitsplatz, Badezimmerspiegel, Kühlschrank, neben dem Bett, … gut sichtbar aufgehängt ins Auge scheinen.
    Unser Gehirn funktioniert in Bildern und so kannst Du Deine Ziele regelmäßig ansehen. Verbünde Dich mit Deinem Gehirn, es will wissen, warum es sich so anstrengen sollte, wozu es sich lohnt. Gib ihm die passenden Anreize, fühl Dich regelmäßig in das erreichte Ziel hinein.
  • Gib Dir und Deinem Gehirn ein deutliches Startsignal. Das neue Jahr startet zum Beispiel mit Sylvester und einem Feuerwerk, beim Marathon gibt es einen Startschuss als Zeichen. Mache so was auch für Dich. Das Gehirn braucht solche Ansagen, dass Du Dich auf den Weg machst. Ein Ziel, was mit der eindeutigen Aussage von „ab JETZT“ abgespeichert wird, beeinflusst das ganze vegetative Nervensystem und alle biochemischen Vorgänge. Aus der Medizinforschung ist bekannt, dass Patienten, die die bewusste Entscheidung von „Jetzt werde ich gesund!“ treffen am schnellsten genesen. Es werden Selbstheilungskräfte in Gang gesetzt und im Gehirn Botenstoffe frei gesetzt.
    Setze Dein Zeichen und dann starte umgehend!
  • Du wirst merken, dass diese guten, pushenden Gefühle, die Du bei Deinem Startschuss wahrnehmen konntest, nach einer Weile weniger werden. Das ist normal. Die zu Beginn anlaufende Produktion von Glücksstoffen (Transmitter) wird nach einiger Zeit vom Gehirn leider wieder zurück geschaltet.
    In dieser Phase protestiert der innere Schweinehund gerne mal und möchte uns am liebsten zum aufgeben bringen. Jetzt kommt es auf Deine innere Einstellung an. Vertraust Du auf Deine Stärke und Dein Leistungsvermögen? Glaubst Du daran, dass jeder seines Glückes Schmied ist?
    Das ist gut, denn so fällt es Dir leichter Deine Hoffnung zu behalten und Durchhaltevermögen an den Tag zu legen.
    Denke Dir in dieser Phase, dass Körper, Geist und Seele gerade dabei sind sich umzustellen. Bleib am Ball, mach in dem Tempo weiter, was sich für Dich gut anfühlt und vertraue Dir selber!
    Umgib Dich mit Gleichgesinnten, die gleiche oder ähnliche Ziele haben. Das verdoppelt laut Studien Deine Chance durchzuhalten. Ihr könnt Euch zusammen ausmalen, wie Ihr Euch beim Erreichen fühlen werdet und Du hast jemanden an Deiner Seite, die/der genau weiß, wie es Dir gerade geht und Dir helfen kann.
    Oder tausche Dich mit Menschen aus, die ihre Ziele schon erreicht haben und Dir als Vorbild dienen können. Beeinflusse Deine Gefühle positiv und lege Dir eine optimistische Einstellung wie „Geht nicht gibt’s nicht“ zu!!!

 

 

Die Seele ist daran interessiert sich zu erfahren, das Leben bunt, frei und liebevoll zu gestalten zu erschaffen. Ihr ist es nicht wichtig, wie bedeutsam diese Schöpfungen für andere sind und was deren Meinung dazu ist.

 

Wenn sie keine Möglichkeit dazu bekommt sich auszudrücken, kreativ zu kreieren, weil wir in jedem Moment damit beschäftigt sind zu funktionieren, Anerkennungen von anderen hinterher zu rennen und den Alltag zu meistern, dann wird sie wie eine Blume, die kaum Licht und Wasser bekommt, vertrocknen.

 

Bringen wir Seele und Geist als unsere inneren Entscheider in Balance. Entwickeln wir Vertrauen in unsere Gefühle – in unseren Körper. Sie sind es, die uns ausmachen, die unser „ich bin das“ zum Ausdruck bringen. DAS ist Deine Bedienungsanleitung.

 

Wir dürfen uns selber annehmen, mit all unseren Entscheidungen und Umwegen. Jeder kann auf seine Art&Weise kreativ sein und seinen Wegweisern folgen. Für andere mag es nach Spinnerei oder Träumerei aussehen, danach klingen und sich so anfühlen. Wichtig ist: was sehe ich, wie hört sich das für mich an und wie gut fühlt es sich für mich an!?

 

Vertraue Dir und feier das Leben BUNT, FREI und LIEBEVOLL!

Komm glücklich in ein zauberhaftes, neues, happy Jahr!

 

 

Deine Happy Mind Mentorin

 

 

Was Abschied mit Gedankenausrichtung zu tun hat

Was Abschied mit Gedankenausrichtung zu tun hat

Es ist Reisezeit. Für einige Kinder haben die Ferien schon begonnen, viele Menschen freuen sich auf den vor der Tür stehenden Urlaub.
Kennst Du das Gefühl, nach einer wunderbar verbrachten Zeit steht der Abschied an? Die Rückreise steht bevor, die Zeit war wunderbar, man hat neue Bekanntschaften gemacht, vertraute Menschen endlich wiedergesehen, war an einem traumhaften Ort und hat sich super wohl gefühlt und dann, ja dann kommt der Rückreisetag.

 

Für mich hat ein neuer Tag angefangen, ich bin noch in Singapur und werde mir heute nochmal einen wundervollen happy day hier mit meinen Lieben gönnen. Heute Abend geht der Flieger zurück und ich werde Abschied nehmen müssen von wundervollen Menschen, die mir riesig am Herzen liegen.

 

Dieses Abschiednehmen fällt mir schon viel leichter als es früher war, es ist wesentlich einfacher geworden, weil ich  weiß, was Abschied mit Gedankenausrichtung zu tun hat. Und doch ist da dieser Kloß im Hals und ich merke wie mir die Tränen in die Augen schießen bei dem Gedanken, nicht einfach übermorgen wieder die Chance zu haben miteinander kleine Abenteuer zu erleben und das Leben zu feiern.

 

Ja, ich weiß, es gibt Skype, Facetime, & Co – was wunderbar ist und das ist nicht das Gleiche wie sich in den Arm nehmen zu können, etwas zusammen zu erleben…

Mit dieser Emotionalität habe ich gelernt gut zu leben. Was raus will darf raus.

 

Es ist wichtig diesen Gefühlen einen Raum zu geben.

 

Ungelebte und aufgestaute Gefühle sind nicht weg, nur weil ihre Besitzer meinen sich nichts anmerken zu lassen, weil es ihnen aus verschiedensten Gründen unangenehm ist. Gefühle ungeachtet zu verdrängen bedeutet, sie setzen sich auf ihre Art in unser System, wie ein umeingeladener Gast, der trotzdem auf der Party erscheint. Damit ungebetene Gäste nicht auffallen, drücke sie sich in einer dunklen Ecke rum und je mehr sich diese Ecke füllt je mehr geraten Körper, Geist und Seele aus der Balance.

Also vergieße ich einige Tränen (bedeutet ich heule Rotz und Wasser ;), herze meine Lieben ganz feste, werde einige Taschentücher brauchen, die Menschen die mir auf meinem Weg zum Check in begegnen sind ein wenig verwirrt, was ok ist ;-P ….

 

Und dann fange ich an meine Gedanken bewusst nach vorne auszurichten. Auf das, was kommt, an all die Menschen zu denken, die ich dafür, dass ich den Ort wechsel ganz bald wieder in die Arme schließen darf, an die tollen Projekte, die mich erwarten….

 

Ich packe mir Musik auf die Ohren, fröhliche Musik, die mich mit nimmt und dazu beiträgt, mich noch schneller zurück in meinen Happymindmodus zu bringen.

 

Mit diesen Gedanken wird mein Herzchen schon leichter. Die passende Musik ruft noch mehr gute Gefühle in mir wach und ich spüre wie der Kloß im Hals sich langsam löst und die Mundwinkel wieder nach oben gehen.

 

Mit bewusster Gedankenausrichtung kann alles verändert werden.

 

Früher habe ich an all die schönen Momente gedacht, die ich mit diesen Menschen vorher erlebt hatte, und dass wir dieses Zusammensein, wenn ich weg gefahren bin, dann erst mal so nicht haben können. Dieses Mangelgefühl hat die Traurigkeit noch verdoppelt und dreifacht und mich so richtig tief in den Abschiedsschmerz eintauchen lassen.

 

Einige hören in solchen Momenten dann noch Herzschmerz Musik oder schauen sich Fotos oder Filme an und steigern sich noch mehr in diesen Abschiedsschmerz.
Sobald das Ziel ist in diesen Gefühlen zu baden, kann man die Traurigkeit größer und größer werden lassen.

 

Oder Du achtest auf die Wahl Deiner Gedanken, sowie dem was Du sagst und veränderst das Gefühl in Deinem Körper ganz bewusst.

 

Um es anschaulich zu machen habe ich hier das Beispiel Abschiedsszenen genommen. Mit einer „verflossenen Liebe“ lässt sich auch wie nachfolgend beschrieben umgehen.

Um ausbalanciert weiter gehen zu können, sich gut zu fühlen oder in einer bestimmten Sache eine positive Veränderung zu erzielen ist es sinnvoll sich neu und zukunftsorientiert auszurichten – eben, mit allen Sinnen zu agieren!

 

Vielleicht gehörst Du zu den Menschen, die intensiv über den Sehsinn funktionieren? Ist es für Dich beruhigend bestimmte Bilder, Farben zu sehen? Dann go for it!

Oder Du nimmst Dir Deine Party- Tanzmusik ins Ohr.

Fühlst die Musik in Deinem Körper, bewegst Dich, schüttelst die schlechten Gefühle ab, singst, tanzt, rennst, schreibst….

Auch ein angenehmer Geruch kann die Gefühle verändern, weil der Geruchsinn mit ihnen verbunden ist. Die Verbindung von Gerüchen mit Erinnerungen und der Bewertung von Situationen ist beim Menschen stark ausgeprägt.

Und dann haben wir da noch den Geschmacksinn der eine starke Verbindung mit Gefühl und Antrieb eingeht. Guter Geschmack löst gute Gefühle aus. Ein Grund warum einige Menschen anfangen zu essen wenn sie traurig sind. Wenn das Mal genutzt wird ist das ok, wenn dieser Weg allerdings ständig gewählt wird ist das keine gute Idee. Auch hier geht es wieder ums Bewusstsein.

 

Finde heraus welcher Sinn bei Dir gut funktioniert, wie Du das Gefühl in Deinem Körper verändern kannst und dann mache in den herausfordernden Situationen mehr davon.

 

Verändere den Modus. Finde bewusst in Deinen Happymindmodus.

 

Am Anfang bedarf es vielleicht ein wenig Übung und es wird leichter und leichter sobald Du weißt welcher Sinn auf welche Weise gut bei Dir funktioniert..

 

Auf Bali hatte ich ein schönes Gespräch mit einer Localwoman. Sie sagte mir, sie sage niemals „Goodbye“ sondern „See you next time“, also bis zum nächsten Wiedersehen.

„… because, when you say ‚Goodbye’ you drop down to the bottom.“

 

Der bewusste Umgang mit Sprache macht den Unterschied hier wunderbar deutlich.

 

Eine meiner favorisierten Redewendungen ist beim Aufwiedersehen zu sagen „Wir sehen uns, sobald wir uns sehen“. Oftmals lässt sich nicht genau sagen, wann man seine Liebeleins denn nun genau wiedersieht und wenn es soweit ist, werden wir uns sehen und das ist wunderbar.

 

Vielleicht hast Du schon so Deine Erfahrungen gemacht und für Dich einen passenden Umgang gefunden!? Teile diese gerne mit mir und lass mich in einem Kommentar wissen, wie Du es machst, ich bin gespannt.

 

Wünsche Dir also weiterhin einen wunderschönen Sommer. Genieße ihn, ob mit oder ohne Urlaub, treffe wundervolle Menschen und reise an schöne Orte (und wenns der Badesee ums Eck ist, solltest Du jetzt nicht verreisen ;). Sobald die Stunde des Abschied und Aufwiedersehensagens für längere Zeit gekommen ist, lass Dein Herz leicht werden indem Du Deine Strategie anwendest, Dich auf Zuhause und das was vor Dir liegt freust.

 

Loslassen können macht das Leben leichter und Leichtigkeit im Sein ist was feines.

 

Happy Sommergrüße und wir sehen und lesen uns sobald wir uns sehen und lesen 🙂

 

Cathrin

 

Dein Kopf ist eine chaotische Rumpelkammer

Dein Kopf ist eine chaotische Rumpelkammer

Du brauchst im Moment Deine volle Aufmerksamkeit für eine bestimmte Sache und hast im Kopf eine chaotische Rumpelkammer? Weißt nicht, wie Du Dich bei all dem Gedankenchaos fokussieren kannst?

 

Unser Gehirn ist oft ziemlich überfrachtet mit Gedanken.

Es gleicht einem Haus, das bis oben hin vollgestellt ist mit allem möglichen Krimskrams, der großteils nicht mehr gebraucht wird. Das Entrümpeln der eigenen vier Wände wird von Experten immer wieder empfohlen.

 

Ich persönlich bin ja riesen Fan von überschaubarer Ordnung und mag die Bewegung des Minimalismus. Zugegeben, so ganz bin ich noch nicht da angekommen – vor allem, wenn es um das Ausmaß meines Kleiderschrankes geht, ist da noch Luft nach oben. Ich hab Freude daran meinen eigenen Style abwechslungsreich zu gestalten. Und so lange es mich erfüllt, werde ich das auch so beibehalten. Bei vielem anderen fällt es mir sehr leicht loszulassen. Mein Motto:

Es reist sich leichter mit wenig Gepäck!

 

Auch das Ausmisten im Kopf kann ab und zu sehr befreiend sein.

 

Um im Kopf die chaotische Rumpelkammer zu sortieren braucht es keine große Entrümpelungsaktion nur ein bisschen Phantasie und Willen. Stell Dir vor, dass Du im Herzen ein kleines Kästchen hast, das nur für die Gedanken bestimmt ist, die Du zwar noch „behalten“, im Moment aber beiseite legen willst, damit Du Deinen Kopf frei hast.

 

Sobald nun ein Gedanke auftaucht, der Dich belastet und den Du gerade überhaupt nicht gebrauchen kannst, dann halte ihn mit einem leise, aber bestimmtem ausgesprochenen „Stoppppp!“ auf und packe ihn sanft am Kragen.

 

Öffne das innere Kästchen und lege den Gedanken behutsam hinein.

 

Dann schließe den Deckel und stelle das Kästchen im Geiste weg – in einen Schrank oder ein anderes Zimmer – bis Du bereit bist, Dich Deinem Gedanken in Ruhe anzunehmen.

 

Auch das Aufschreiben von hartnäckigen Gedanken bewirkt eine Klärung und Befreiung im Inneren. Lege das beschriebene Blatt beiseite, bis Du Dich wieder mit diesem Gedanken beschäftigen willst.

 

Und es ist ratsam sich diese Gedanken zu gegebener Zeit wirklich anzusehen, sie sind ja nicht weg, vor allem die damit verbundenen Gefühle sitzen in Deinem System. Schließlich willst Du ja nicht eine neue Rumpelkammer eröffnen und Dich belasten.

 

Gibt es Gedanken, bei denen Du nicht weißt, wie Du die sortieren sollst, die zu schwerwiegend sind?

 

Du musst es nicht alleine tun!
Hast Du die passende Begleitung schon gefunden?

 

Von Zeit zu Zeit Gedankenhygiene bewusst zu betreiben schafft Klarheit und Entspannung.

 

Mit der Strategie des „Gedankenkästchens“ vermeidest Du im Kopf eine chaotische Rumpelkammer und kannst im entscheidenden Moment den Fokus auf das richten, was gerade zielführend in Deinem Leben ist. Wenn Du Dich z.B. beruflich in einer heißen Phase befindest, kannst Du Deine Energien bündeln und Dich gedanklich voll darauf konzentrieren.

 

Und sobald es ruhiger wird, nimm Dich Deines Kästchens an und mache reinen Tisch. Der Kopf ist rund, damit die Gedanken ihre Richtung ändern können.

 

Ich wünsche Dir einen klaren fokussierten Kopf und sende Dir happy Grüße

 

Cath

Du bist zu feige für den Konflikt

Du bist zu feige für den Konflikt

In der Familie, am Arbeitsplatz, ja manchmal auch unter Freunden entstehen sie – Konflikte. Um sie zu lösen, ist es sinnvoll zu verstehen: wie kam es dazu?

Zum Beispiel arbeitet jemand mit Menschen zusammen und erwartet aus seiner Position heraus, dass bestimmte Abläufe wie geschmiert laufen und jeder seine Aufgabenfelder erfüllt, wie es im vergangenen Teammeeting besprochen wurde. Doch eine Kollegin verhält sich anders. Derjenige spricht die Situation an und erntet genervte Blicke.

 

Bevor sie oder er innerlich explodiert und der Ton schärfer wird bremst sich die Person aus.

 

„Keinen offenen Konflikt“ denkt sie sich, „das ist tödlich für ein Team“. Also hältt sie die Luft an und schluckt den Ärger runter.

 

Alleine schon sich dieses bildlich vor Augen zu führen reicht um zu wissen, das kann dem Körper nicht gut tun (manche reagieren mit Magenschmerzen, der Bauch fühlt sich nicht gut an,…). Die, die mich kennen, wissen, ich stehe dafür, dass Körper, Geist und Seele, diese Dreiheit zusammenhängt und Einfluss aufeinander hat. Konflikte stellen stets ein Ungleichgewicht dar und es ist sinnvoll das Gleichgewicht wieder her zu stellen. Im folgendem Beispiel findest Du ausführlicher, wie es sich damit verhält.

 

Der Konflikt steht in unserer Büroszene also da, so mitten im Raum, wie bestellt und nicht abgeholt. Ungelöst.

 

Wie ist es eigentlich dazu gekommen? Und woran merkst Du, das überhaupt ein Konflikt vorliegt? Jeder reagiert anders. Die eine ist hilflos und frustriert. Einige werden wütend oder traurig oder fürchten sich.

 

Ein Beispiel aus meinem privaten Umfeld: Meine Eltern wohnen einige Kilometer entfernt von mir. Neulich war ich zu Besuch und wir haben zusammen in der Küche gestanden und gekocht. Meine Aufgabe war es den Endiviensalat zu schneiden, was ich tat. Meine Mutter erklärte mir streng: „Das hättest Du aber anders machen müssen, der Salat muss kleiner geschnitten werden!“

 

Abgesehen davon, dass ich nicht so viel Zeit in der Küche verbringe, schaffe ich es seit vielen Jahren meine Salate zurecht zu zaubern, so wie ich es für richtig halte. Zudem bin ich der Meinung, auch in der Küche bereichert uns die Vielfalt und die unterschiedlichen Herangehensweisen.

 

Ich sagte darum, dass ich keinen Sinn darin sehen würde, warum ich das nicht auf meine Art und Weise machen könne. Sie entgegnete, dass ich tun solle, was sie sage. Ich entgegnete, dass ich entscheide, wie ich das tue. Sie wiederum, dass ich lediglich Assistentin in ihrer Küche sei – und ich, das ich entscheide, wo ich assistiere.

 

Worte können Knöpfe drücken. Meine Mutter fühlte sich unwohl, weil ihr leckeres Essen wichtig ist und sie ein bestimmtes Ergebnis im Kopf hatte. Ihre Art es mir zu sagen erlaubte es mir in dem Moment nicht, zu sehen, worum es ihr wirklich geht. Mir hingegen ist Sinn ein Bedürfnis. Und Freiheit: mich unabhängig zu bewegen und selbst zu entscheiden, was ich tue. Beides hatte sie durch ihre Worte „beleidigt“.

 

Durch unsere Art und Weise uns auszudrücken haben wir beim anderen Knöpfe gedrückt. Ohne es zu bemerken. Oder es sehen zu wollen. Und schwupp waren wir mittendrin in einem Konflikt.

 

Auch in dem oben genannten Beispiel aus dem Büro werden Bedürfnisse verletzt. Der einen Person ging es um Ordnung, es war etwas ausgemacht, was die andere Kollegin nicht eingehalten hat.

Der einen ist Harmonie wichtig, die wollte sie nicht opfern und hat den Ärger runter geschluckt. Und aus Respekt vor dem Team schluckte sie alle schlechten Gefühle runter.

 

Bedürfnisse erkennen

Es gibt Bedürfnisse und Werte, die wir alle teilen. Solche, die zwischenmenschliche Beziehungen betreffen, wie Mitgefühl oder Aufrichtigkeit. Oder solche, die unsere Lebensumstände betreffen, wie Sicherheit, ein Arbeitsplatz oder ein wohliges Zuhause. Doch sie sind uns unterschiedlich wichtig.

 

Bedürfnisse benennen

Sobald ich erkenne, was bei mir „beleidigt“ wurde, kann ich meine Bedürfnisse entsprechend artikulieren. Meistens reicht es aus, sich seine Bedürfnisse selbst vor Augen zu führen, zu erkennen, welche Knöpfe gerade gedrückt sind.

 

Dabei kann es hilfreich sein Deine Bedürfnisse aufzuschreiben. So kannst Du Dich in dem nächsten Konflikt noch leichter daran erinnern, warum sich etwas nicht gut anfühlt.

 

Sowohl in der Familie als auch am Arbeitsplatz im Team kann Dir das helfen schlechte Gefühle besser zu erkennen, zu sortieren und sich auf ein folgendes „Meeting“ vorzubereiten, in dem Ihr in aller Ruhe über den Konflikt sprechen könnt.

 

Wichtig ist beim Aufeinanderzugehen konfrontative Sprache zu vermeiden. Ihr besprecht, was Euch wichtig ist und gebt dem Gegenüber die Chance Euch wirklich zu verstehen. Achte dabei darauf Sätze nicht mit „Du“ oder „Sie“ zu beginnen. Das kann schnell als Vorwurf verstanden werden, ebenso wie die Begriffe „immer“ und „nie“.

 

Achte auch darauf bei aufrichtigen Äußerungen zwischen Deinen Gefühlen, Deinen Bedürfnissen und Deiner konkreten Bitte zu trennen. Du kannst zum Beispiel sagen: „Sobald Du so etwas sagst, ärgere ich mich. Mir ist es wichtig, dass wir uns mit Wertschätzung behandeln. Bitte sei so nett und …“

Dadurch, dass Du die einzelnen Punkte so deutlich aufschlüsselst, wird es dem Gegenüber leichter fallen, Deine Beweggründe zu verstehen und Deinem Wunsch zu folgen.

 

Ich wünsche Dir Klarheit im Hinblick auf Deine Bedürfnisstruktur und Sicherheit in Deiner Kommunikationsform um im nächsten Konflikt für Dich einzustehen.

 

 

 

 

Weihnachtsstimmung im ganzen Jahr

Weihnachtsstimmung im ganzen Jahr

Ist Dir mal aufgefallen, dass in der Weihnachtszeit neben dem Einkaufsgeschenkestress die Menschen scheinbar milder im Miteinander gestimmt sind? Mit dieser vorfreudigen Weihnachtsstimmung, scheint es vielen leichter zu fallen mal ein einfaches Lächeln zu teilen, dem anderen die Tür aufzuhalten oder sich mit weiteren fröhlichen Aufmerksamkeiten auszutauschen.

 

Ich beobachte diese Energien schon einige Jahre und frage mich, was es braucht, damit diese Losgelassenheit Einzug in jeden Tag hält? In dem Artikel „Lächeln im Alltag“  geht es darum, wie einfach es ist diese Stimmung herzustellen.

 

Hast Du schonmal jemanden getroffen, der sagt ich mag es lieber bissig, zickig, grummelig und laufe gerne angepisst herum? Diejenigen, die als Stinkstiefel auftreten mögen sich und diesen Zustand auch eher selten und doch kommen sie nicht so leicht raus.

 

Nachdem ich einige Menschen gefragt habe, was für sie Weihnachten bedeutet, haben die wenigsten geantwortet: Geschenke bekommen, Urlaub, Weihnachtsgeld, Lebkuchen und Plätzchen essen bis der Arzt kommt oder so.

 

Viele schätzen das Zusammenkommen mit geliebten Menschen, das Miteinander, das „Einfach-mal-abschalten-können“, sich zu besinnen und zur Ruhe zu kommen.

Ich freue mich über diese Antworten, weil sie mir zeigen, die Werte sind vorhanden, das Gespür für das, was gut tut und wirklich nährt ist da.

 

Wie schön ist die Welt, sobald wir jeden Tag wie Weihnachten feiern können?

 

Dazu passend las ich die Tage folgende Geschichte:

„Willst Du uns denn nicht frohe Weihnachten wünschen?“, wurde ein Internatsleiter vor der Abreise von zwei Schülern gefragt. Er warf einen Blick auf den Kalender und sagte: „Ich möchte euch eigentlich lieber einen frohen Donnerstag wünschen.“ Darüber waren die Schüler etwas erstaunt, bis der Lehrer sagte: „Millionen werden sich nicht über den heutigen Tag, sondern über Weihnachten freuen, weshalb ihre Freude nur kurz dauert. Aber für alle, die sich über den gegenwärtigen Tag zu freuen gelernt haben, ist jeder Tag Weihnachten.“

Kurz und knackig und sagt alles.

Machen wir aus jedem Tag Weihnachten und feiern das Leben – bunt, frei und liebevoll!

Happy Christmas

Cathrin