Mit Yoga achtsam durch den Herbst

Mit Yoga achtsam durch den Herbst

 

Der Herbst hat Einzug gehalten, die letzte Ernte wurde eingefahren und die kühle Jahreszeit hat begonnen. Die Zeitumstellung liegt hinter uns. Tat das gut vergangenes Wochenende wieder in unserer natürlichen biologischen Zeit anzukommen.

Das Leben beginnt sich nach Innen zurückzuziehen. Die Nächte werden länger und doch sind wir weiterhin aktiv im Außen. Viele spüren erste Anzeichen aufziehender Erschöpfung und die Sehnsucht nach Erholung und Rückzug steigt.

Daher brauchen wir eine passende Übung, die uns einerseits entspannt und uns gleichzeitig alle Energien zur Verfügung stellt, die wir für unsere Aktivität brauchen können.

 

Der Tisch hilft uns diese Balance zu finden.

 

Wir können mit dieser Haltung auch von alten Gewohnheiten und kreisenden Gedanken loslassen. Deswegen eignet sich diese Asana auch hervorragend zur Vorbereitung auf einen tiefen Schlaf. Sie verleiht eine neue tiefe Schlafqualität. Probiere es aus, indem Du die Position 1-3 Minuten lang vor dem Schlafengehen praktizierst.

Gehe achtsam mit Dir um und spüre hinein, wie weit Du dabei gehen kannst – sei es bei der konkreten Ausführung, der Zeit oder der Wiederholungen. Spüre Deine persönlichen Grenzen, achte auf die Körpersignale, besonders, sobald Du von körperlichen Beschwerden und Erkrankungen weißt, wie zum Beispiel erhöhter Blutdruck und/ oder Schulter-/ Wirbelsäulenproblemen.

 

Beschreibung der Übung:

Setze Dich auf Deine Matte oder den Boden, stelle die Füße parallel und hüftweit geöffnet auf. Stütze Dich hinter Deinem Gesäß mit den Händen ab, so dass die Finger nach vorne zeigen. Atme tief ein und bei der Ausatmung hebe Dein Becken so an, dass Dein Körper eine waagerechte Linie bildet. Verlängere Deinen Hals, ziehe dabei das Kinn leicht in Richtung Kehlkopf. Achte darauf, dass Deine Knie nicht nach innen oder außen ausweichen, das wollen die manchmal tun, dann richte die Oberschenkel wieder parallel zueinander aus. Halte diese Stellung für 1-2 Minuten mit tiefer Atmung. Entspanne danach kurz in einer aufrechten, bequemen Sitzhaltung.

 

ALTERNATIVEN

!!! Deine Handgelenke kannst Du entlasten indem Du Fäuste bildest und darauf nach oben kommst!!

Sobald Deine Halswirbelsäule stabil ist, lasse den Kopf gerne in den Nacken sinken, gib ihn nach hinten ab. Stütze Dich mit den Händen so hinter Dir ab, dass die Finger nach hinten zeigen. Hebe dann die Hüfte und halte. Der Atem geht tief ein und aus. Hol Dir die Kraft über den Atem.

 

Falls Dich diese Übung zu sehr anstrengt oder Du eine weitere Variation ausprobieren magst, kannst Du beim einatmen das Becken anheben und beim Ausatmen das Becken wieder senken, ohne es ganz auf dem Boden abzusetzen. Diese Übung lässt Deine Energien im Rücken fließen.

 

Wünsche Dir entspanntes praktizieren und einen gemütlichen Herbst.

 

Sonnige Grüße

Cathrin

Welcher Yoga-Typ bist Du?

Welcher Yoga-Typ bist Du?

Hallo Ihr Lieben, diesmal durfte ich mal wieder vor die Kamera. Arte.tv kam auf mich zu und fragte, ob ich mir vorstellen kann unter dem Motto „Welcher Yoga-Typ bist Du?“ Aufnahmen für eine Instagram-Story zu machen. Spontan wie ich bin sagte ich zu und schwupp stand ich ein paar Tage später auf der Matte.

 

 

In diesem Beitrag kann die Vielfalt der hilfreichen Übungen und Stile natürlich nur begrenzt dargestellt werden. Fakt ist, dass alle Yoga-Stile uns helfen wollen die Anspannung des Geistes und die Verspannung der Muskeln zu lösen. Um dies zu erreichen darf das Üben bestimmten Prinzipien folgen und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein.

 

Es braucht einfach ganz viel Intelligenz und Intuition, eine Form des Yogaübens zu finden, die wirklich dem einzelnen Praktizierenden entspricht.

 

Ich sehe manche Menschen die sehr, sehr beweglich und akrobatisch sind und dann üben, noch beweglicher und akrobatischer zu werden anstatt in die Kraft zu kommen. Oder Menschen, die steif und unbeweglich sind und dann zu einem Yoga-Stil kommen in dem viel meditiert wird. Das muss kein Nachteil sein, kann aber dazu führen in alten Mustern zu verharren und in Verletzungen und Überbeanspruchung enden.

 

Unabhängig vom Yogastil ist es wichtig, mit Selbstvertrauen zu üben, verschiedene Lehrer  auszuprobieren und mit wachem, offenem Geist wahrzunehmen, wie man sich während und vor allem nach der Yogastunde fühlt.

  • Was tut mir wirklich gut?
  • Wo werde ich über meine individuelle Grenze hinausgepusht?

Sobald während der Yogapraxis mehr auf den Bauch gehört wird, werden sowohl Lehrende als auch Schüler ehrlicher miteinander umgehen. Mit hohem Blutdruck, verletzter Hüfte oder schwachen Muskeln kann eine sanftere oder eben kräftigendere Praxis viel zielführender sein.

 

 

Wo findest Du Dich wieder?

 

„Der Sportliche“

Das was in dieser Insta-Story als „Der Sportliche“ Typ kategorisiert ist, macht eine Form des SONNENGRUßES sichtbar.

Der Sonnengruß zählt vermutlich zu den bekanntesten Yogaübungen. Im Laufe der Jahre veränderte jede Schule das ein oder andere Element, weshalb wir heute sehr viele verschiedene Abwandlungen das Sonnengrußes kennen. Es gibt den „Sonnengruß für Anfänger“, „Power-Sonnengruß“, „Sonnengruß für den Rücken“, …

Der Sonnengruß trainiert Ausdauer und Beweglichkeit. Er regt intensiv Atmung, Kreislauf und Verdauung an. Die hier gezeigte Version baut zudem Muskelkraft in Schultern, Rücken und Beinen auf. Der Sonnengruß ist als Soloprogramm ebenso gut geeignet wie zur Vorbereitung auf die Asanas (Körperübungen) und Flows. Er wird meist zu Beginn einer Stunde praktiziert.

Fange mit drei Sonnengrüßen an, und steigere die Anzahl allmählich bis auf zwölf Abläufe (Übungsdauer 20 Minuten). Mache Dich dabei zuerst mit den einzelnen Stationen des Bewegungsablaufs vertraut. Nehme Dir dazu die Lehrperson Deines Vertrauens und alle Zeit die Du brauchst, und lasse Deinen Atem ruhig weiter fließen. Sobald Dir die Form vertraut ist, verbindest Du sie mit der Atmung. Nehme anfangs – sobald Du es brauchst – einen Zwischenatem, damit Du nicht aus der Puste kommst.

 

„Hauptsache Entspannung“

 

Im Yin Yoga, ein sehr ruhiger, passiver Yoga-Stil geht es darum in der maximalen Entspannung zu praktizieren. Es wird ohne Muskelanspannung hauptsächlich im Sitzen und Liegen geübt. Die Yin Yoga Wirkung ist in ihrer Definition durch ein langes Halten der Asanas gekennzeichnet. Du verweilst in einer Position etwa drei bis sechs Minuten. So erreichst Du eine sanfte, aber effektive Dehnung ganz ohne Leistungsdruck.

 

Es kann so wohl tun, sich einmal wirklich hängen lassen zu dürfen! Alles, was sich im Stress des Tages zusammen gezogen hat – einschließlich der Falten auf der Stirn – kann sich wieder lösen und glätten, überflüssige Anspannung kann abfließen.

Für das entspannte Halten der Positionen wird gerne auf Hilfsmittel wie Yoga-Bolster (s. Video), -Blöcke, -Gurte und Decken zurück gegriffen.

 

Für den LIEGENDEN SCHMETTERLING (im Video) begibst Du Dich in Rückenlage auf ein Yoga-Bolster.

Diese Position gibt vielen Menschen das Gefühl endlich wieder tief durchatmen zu können und innerlich weit zu werden gleichzeitig hilft sie den oberen Rücken und die Schultern zu entspannen.
Falls Du kein Bolster hast, halte eine zusammengerollte Decke und eventuell eine weitere Decke für den Kopf bereit.

1. Lege die Decke auf Deine Yogamatte und lasse Dich auf diesem Polster nieder. Achte darauf, dass die Schultern gut nach unten sinken können, dass Dein Kopf bequem liegt und dass die Decke Dich nicht im unteren Rücken drückt. Lege die Arme neben dem Körper ab oder breite sie aus. Verweile so tief und ruhig atmend mehrere Minuten lang. Lasse Dich mehr und mehr auf das Polster oder die Decke und mit den Schultern bodenwärts sinken.

2. Führe die Fußsohlen zueinander und lasse die Knie nach außen sinken. Wenn die Knie noch weit in der Luft schweben, unterlagen sie gerne mit Kissen oder Blöcken.

3. Um die Haltung zu verlassen, rolle Dich seitwärts vom Polster/ Decke runter und spüre eine Weile in der Rückenlage nach.

Sobald Du gähnen musst, reiße den Mund wenn es möglich ist ganz weit auf. Das entspannt zusätzlich den Mundraum und den Nacken.

!! Wichtig: Übe diese Position sehr behutsam, sobald Du Herausforderungen mit Angina pectoris, Atemnot oder Narben im Brustbereich hast lege Dir eventuell beide Hände aufs Brustbein!!

 

„Fitness-Yogi“

 

… wie es hier benannt wurde lässt sich auch als Vinyasa Yoga betiteln. Es ist ein dynamischer, fließender Yoga-Stil, bei dem Bewegungen synchron zum Atem in einem konstanten Fluss ausgeführt werden. Die Bewegung von einer Asana in die andere passieren fließend und langsam (leider in diesem Video ein wenig verzerrt worden) – der Übergang von einer Pose in die andere ist genauso lang wie der Atemzug.

In diesem kraftvollen dynamischen Übungen kommst Du zum schwitzen, wirst Dich dehnen, Kraft aufbauen und kannst Dich richtig auspowern.

Hier siehst Du den STUHL, der Beine, Po und Rumpf kräftigt und den Stoffwechsel sowie die Verdauung anregt.

1. Dazu stelle Deine Füße nebeneinander, Zehenzeigen nach vorne. Atme tief ein und hebe dabei Deine gestreckten Arme neben die Ohren gerade nach oben. Du kannst die Handflächen zusammen legen oder auseinander halten. Das Brustbein ist aufgerichtet. Behalte Deine Hüfte gerade, beuge die Knie und setze Dich ausatmend ab, wie auf einen Stuhl. Geh nur so tief wie du dich wohlfühlst und Du Deine Zehen weiterhin sehen kannst, ohne das die Knie Dir die Sicht auf diese versperren (ansonsten setze Dich mit dem Gesäß weiter nach hinten). Zieh dabei deine Wirbelsäule lang und atme tief ein und aus. Vergewissere dich, dass dein Gewicht auf deinen ganzen Fuß verteilt ist und die Füße fest am Boden stehen. Halte diese Position ein paar Atemzüge lang.

2. Atme aus, beuge Dich von der Hüfte aus nach vorne, lege den Bauch auf den Oberschenkel ab, bevor Du die Beine möglichst streckst (wichtig: Anfänger winkeln die Knie an!), lass Dich langsam nach unten sinken und senke deinen Kopf so weit in Richtung Boden wie es geht. Auch hier nehme einige tiefe Atemzüge

3. Atme ein, beuge die Beine, setze das Gesäß wieder tief, richte das Brustbein nach oben auf, die Arme kommen wieder neben die Ohren, der Oberkörper ist lang aufgerichtet, atme hier weiter, bevor Du Dich wieder nach oben aufrichtest.

 

„It´s all about the right energy“

 

Der Yoga der Energie, Kundalini Yoga. Für diesen Yoga-Stil sind schnelle und vor allem lang andauernde Bewegungsabläufe typisch, die oft in Verbindung mit dem verstärkten Atem zu rhytmischer indischer Musik geübt werden. Sehr bald wirst Du merken, dass Dir bei Kundalini-Übungen warm oder sogar richtig heiß wird.

Diese Hitze wird im Yoga Tapas genannt und ist ein äußerst erwünschter Effekt beim üben. Für die Yogis ist Tapas vor allem eine Art klärendes Feuer, in dem die Schlacken des Körpers verglühen. Das Feuer wird durch den starken und intensiven Atem angefacht, der sich während des Übens einstellt oder den man bewusst verstärkt.

Durch diese Übungen werden auch das den Yogis so wichtige Verdauungsfeuer Agni und der Kreislauf optimal angeregt. Bei regelmäßigen üben verschwinden Verdauungsprobleme oder niedriger Blutdruck häufig schon nach kurzer Zeit. Das gilt besonders dann sobald Du nach und nach die Übungsdauer verlängerst. Im Kundalini Yoga sind Übungszeiten von mindestens 3 Minuten normal und bis zu 15 Minuten keine Seltenheit. Auf diese Weise entstehen Ausdauer und Kondition.

!!Wichtig: Sei vorsichtig mit diesen Übungen, sobald Du sehr hohen Blutdruck hast. Übe nur mit halber Kraft und nicht sehr lang wenn Du starke Rückenbeschwerden hast. Übe langsamer und so gelöst wie möglich, wenn Dir öfter schwindlig ist. Kläre diese Ursachen bitte mit Deinem Arzt ab!!

 

Diese Übung aus der KATZE herausschafft Spielraum in den Hüftgelenken.

1. Komme in den Vierfüßlerstand und achte darauf, dass Du ausreichend Platz hinter Dir hast um Dein Bein auszustrecken. Strecke das rechte Bein weit nach hinten oben und den linken Arm lang nach vorne oben, hebe dazu den Kopf und atme ein.

2. Ziehe kraftvoll ausatmend das rechte Bein, den linken Ellbogen und die Stirn unter dem Bauch zusammen.

3. Schwinge einatmend den Arm und das Bein wieder nach oben

Fahre damit im Rhythmus Deines Atems fort, und wechsel nach einer Weile hinüber zum anderen Arm und Bein. Spüre anschließend im Sitz oder in der Rückenlage nach und werde Dir bewusst, wie warm und durchströmt Du Dich jetzt fühlst und wie tief und angeregt Dein Atem geworden ist.

!!Wichtig: Mache diese Bewegung nicht, wenn Du sehr empfindlich im Rücken bist!!

 

„Professional Yogi“

 

Für Anfänger sind die Übungen nicht geeignet und es ist mir wichtig erneut zu erwähnen es geht beim Yoga nicht darum, wer sich am meisten und weitesten verbiegen und verbrezeln kann! Auch für Fortgeschrittene gilt: Höre auf Deinen Körper und führe alle Asanas langsam und kontrolliert durch, um sich nicht zu verletzen.

Während des Drehs wurde ich gefragt, ob ich jetzt mal was „richtig Spektakuläres“ machen könnte. Ehrlich gesagt: spätestens da war bei mir Schluss und nein weiter als zu Krähe, Kopfstand, Schulterstand und Pflug war ich nicht bereit zu gehen. Diese Asanas übe ich nicht mit meinen Schülern, weil die Verletzungsgefahr hoch ist und das in meiner Welt mit dem Yoga nichts zu tun hat.

Viele glauben, dass es ein Richtig und ein Falsch in den Asanas gibt. Viel wichtiger ist wie wirkt eine Asana auf MICH, sich mit dem EIGENEN Körper zu verbinden. Im Kopfstand zum Beispiel geht es u.a. darum Druck auf den Schädelknochen zu geben, die Scheitel-Marma zu stimulieren (dieser Energiepunkt sorgt für geistige Gesundheit, einen klaren Verstand und stabile Nerven). Ich kann aber auch im Sitzen, Stehen oder im Helden die Hände ineinander falten, auf den Kopf legen und dabei Druck auf meinen Kopf geben. Dabei bleibt meine Wirbelsäule aber sicher und die Verletzungsgefahr ist viel geringer.
Die Frage ist, was ist das Ziel beim praktizieren!?

 

„Faszien-Yogi“

 

Bei den Faszien handelt es sich um unser Bindegewebe. Sie ziehen sich durch den gesamten Körper und bilden durch ihre Verbindung ein vollständig umhüllendes Spannungsnetzwerk.

Faszien-Yoga unterscheidet sich von anderen Yoga-Varianten in denen es üblich ist, längere Zeit in einer ganz bestimmten Position zu verharren und so das Gewebe nur lokal zu dehnen. Beim Faszien-Yoga bist Du mehr in Bewegung. Durch die variantenreichen Bewegungsmuster werden die langen Faszienbahnen besser gedehnt. Dehnen, Federn Schwingen, Rollen und Spüren gehören dabei dazu.

Der Zustand unserer Faszien wirkt sich mitunter stark auf die eigene Befindlichkeit und Schmerzfreiheit (gerade im Rücken) aus; außerdem hängt auch unsere Beweglichkeit und Körperhaltung mit den Faszien zusammen.

Noch ein großer Unterschied zum „klassischen“ Yoga ist die höhere Variabilität bei den Übungen: Während es oftmals darauf ankommt, die Asanas möglichst exakt nachzustellen, empfehle ich im Faszien-Yoga, die Stellungen stets leicht zu variieren, zu spüren, was tut MIR gut und den Bewegungsablauf bei Bedarf abzuändern, anzupassen. Der Grund: Je nach Körperbau und Fitness-Zustand können sich Lage sowie Trainings- bzw. Dehnungsbedarf der Faszien unterscheiden.

Wichtig bei der gezeigten Übung des „Flying Sword“ ist die sogenannte vorbereitende Gegenbewegung/ Vorspannung um den Katapult-Effekt zu nutzen.

1. Während die Arme einatmend nach oben hinten geführt werden, neigen sich die Beine und das Becken schon wie bei einer Schlangenbewegung leicht nach vorne. Die Vorspannung wird dadurch erreicht, dass der Körper in der Längsachse kurz etwas nach hinten gekippt und gleichzeitig nach oben gedehnt wird. Dadurch nimmt die elastische Spannung im Fasziengewebe zu und Oberkörper und Arme können anschließend durch eine entsprechende Gewichtsverlagerung wie von einem Katapult nach vorn und unten geschleudert werden.

2. Dann schwingst Du ausatmend mit den Armen zwischen den Beinen hindurch und für die Wiederaufrichtung wird das Faszienkatapult durch eine aktive Vorspannung der Rückenfaszie aktiviert. Die in der Faszie gespeicherte Energie wird dann durch eine passive Rückfederung dynamisch freigesetzt und der Oberkörper „schwingt“ zurück in die aufrechte Haltung. Damit Du diese Bewegung nicht durch Muskelkraft, sondern durch die dynamische Rückfederung der Faszie erzielst, ist ein bewusstes Timing erforderlich – nicht anders als beim Spiel mit dem Jojo. Dafür darfst Du den idealen Schwung herausfinden, der dann gegeben ist, wenn die Bewegung flüssig und ohne Anstrengung abläuft.

 

 

Probiere Dich aus! Und dazu rate ich Dir besuche persönlich verschiedene Yogastunden bei unterschiedlichen Lehrern. Videos sind sicherlich schöne Inspirationen und gerade als Anfänger ist es ratsam einen geschulten Blick an seiner Seite zu haben, um bei Bedarf unterstützende Impulse zu bekommen.

 

Sobald Du sagst, Du möchtest Dich gerne in meinem Unterricht ausprobieren, bist Du herzlich willkommen, nächster Kurs-Start ist folgender: https://yoga4bodyandmind.de/faszien-yoga/

Spüre hinein, welcher Yoga-Typ Du bist, was Dir gut tut, Deinen Körper ins Wohlsein und den Geist zur Ruhe führt.

Es geht um deine persönliche Reise durch und mit dem Yoga und wichtig ist es die Offenheit des Herzens zu bewahren.

 

In diesem Sinne Namasté und sonnige Grüße

 

Cathrin

 

 

 

 

 

 

Yoga und Missverständnisse

Yoga und Missverständnisse

Bei folgenden Zeilen musste ich schmunzeln:

 

„Zu Anfang des letzten Jahrhunderts wollte eine Frau Baronin ihren Urlaub in einem abgelegenem Bergdorf verbringen. Sie reiste dorthin und ließ im Gasthof Zimmer für die nächste Sommersaison reservieren. Wieder zu Hause fiel ihr ein, dass sie vergessen hatte sich nach dem Vorhandensein eines WCs zu erkundigen.

Die guten Leute im Bergdorf waren ratlos, was mit „WC“ wohl gemeint sein könnte. Der Wirt wandte sich an den Pfarrer. Dieser kam zu dem Schluss, es handle sich wahrscheinlich um die „Wald-Capelle“ aus dem Mittelalter, welche in der Nähe des Dörfchens stand. Daraufhin schrieben sie der Frau Baronin Folgendes:

„Hochverehrte Frau Baronin, WC ist vorhanden und befindet sich 3,5 km von der Ortschaft entfernt in einer Waldlichtung. Von dort aus genießt man einen herrlichen Rundumblick in das Tal und die gegenüberliegenden Berge. WC ist jeden 2. Sonntag geöffnet und enthält 45 Sitzplätze. Bei großem Andrang sind noch für ebenso viele Personen Stehplätze vorhanden. Der Anlass findet stets mit Orgelbegleitung statt, welche einen besonderen Genuss hervorruft. Bei schönem Wetter finden die Darbietungen von Zeit zu Zeit im Freien statt. Wir zweifeln nicht daran, dass auch Ihnen WC gefallen wird und sie dort ablegen können, was sie im Leben bedrückt.“

 

Herrlich, oder!?

Habs gelesen und dachte mir, einfach mal teilen – jetzt fragt sich die ein oder der andere vielleicht: „und, was hat das mit Yoga zu tun!?“

Ja, auch im Yoga gibt es einige Missverständnisse und diese abzulegen kann auf Dauer sehr befreiend und gesund sein.

 

1. Yoga ist kein Sport

Es geht nicht um wilde Körperverrenkungen, nicht um einen besseren Körper, Schönheit oder extreme Beweglichkeit. Es geht nicht darum jetzt noch schnell zum Yogakurs zu springen um den „body zu shapen“.

 

Yoga ist eine Philosophie.

 

Yoga sagt im Menschen ist alles angelegt. Es müssen nur viele Trübungen entfernt werden, damit das mentale Potenzial nicht mehr behindert wird. Es geht darum den eigenen Fokus zu finden, sich auf das Wesentlich zu konzentrieren und in diese Richtung zu entwickeln.

Der sichtbare Part im Yoga sind die Körperübungen, auch „Asanas“ genannt. Das Praktizieren von körperlichen Übungen in Verbindung mit der Atmung ist für viele Einsteiger der erste Kontakt mit dem Yoga. Das es aber darum geht den Geist über dieses üben in die Ruhe zu führen haben einige dann nicht mehr auf dem Schirm. Da geht es nur noch um Leistung, darum, wie tief komme ich in irgendeine Dehnung, wie weit kann ich das Bein gerade heben, wie definiert zeichnen sich die Muskeln ab, …

 

Es geht darum den eigenen Körper auf der Yogamatte zu erfahren, mit ihm in einen Dialog zu gehen und innerhalb dieses Dialoges heraus zu finden, was für einen persönlich günstig oder ungünstig ist. Einige Asanas sind sehr anspruchsvoll, können bei unsachgemäßer Durchführung auch schädigend sein und sind nicht für jede körperliche Voraussetzung geeignet.

Jeder darf bei sich sein und konkurrenzfrei üben.

 

Was ich in größeren Klassen leider oftmals beobachte ist, dass die Schüler den Ansagen einfach nachkommen, ohne wirklich zu fühlen, was für einen selber günstig oder ungünstig ist.

 

Wir dürfen dahin kommen das eigene Körpergefühl wahrzunehmen und uns darauf verlassen. Und das bedeutet auch, wenn ich mich in einer Übung nicht wohlfühle, den Unterrichtenden nach einer Alternative zu fragen. Darauf zu achten, wie meine jeweilige Tagesverfassung beim praktizieren ist und mich gegebenenfalls einfach mal rauszunehmen um nicht an meine Belastungsgrenze zu stoßen.

 

Es gibt keine perfekte Yoga-Übung. Wir dürfen den Druck rausnehmen, wie es auszusehen hätte. Yoga ist für jeden geeignet, sobald es auf die jeweilige körperliche Voraussetzung zu geschnitten ist. Und das beantwortet der ein und anderen vielleicht auch die Frage, warum es in meinem Unterricht einige Körperübungen so nicht gibt.

 

 

2. Missverständnis ist: Um Yoga zu üben sollte man schon sehr dehnfähig sein.

 

Dieses Missverständnis habe ich vermehrt bisher von den Männern als Äußerung zu hören bekommen.

Und auch hier gilt: Yoga startet wo Du bist!

Es gibt für jede Körperübung eine Variante. Wirklich „yogisch“ im Unterricht zu handeln bedeutet auch gewaltlos mit dem eigenen Körper umzugehen, rücksichtsvoll zu sein – „Ahimsa“ zu üben, Nichtverletzen.

 

Sehr dehnfähig zu sein heißt, dass der Körper gegenüber den Warnsignalen toleranter geworden ist. Damit ist eine größere Beweglichkeit erworben worden. Durch viele Wiederholungen ist es möglich den Körper da Schritt für Schritt hin zu führen. Der Nachteil dessen ist, dass erst später Gefahrensignale des Körpers wahrgenommen werden. So kann es dann passieren, dass eine Belastungsgrenze erst viel zu spät wahr genommen wird.

 

Es ist also nicht unbedingt nur von Vorteil so flexibel im Körper zu sein. Die Zielsetzung von Beweglichkeit ist so in den alten Yogatexten auch nicht zu finden. Erst im 20. Jahrhundert trat die Idee, dass ein gesunder Körper auch ein flexibler Körper sein muss in den Vordergrund.

 

Patañjali gab uns vor 2000 Jahren im Yoga-Sutra den Hinweis, dass wir während der Übungspraxis in den Yogahaltungen stabil und mühelos sein dürfen. Dazu gilt es heraus zu finden, was für unsere Praxis die aktuell angemessene Anstrengung ist und alle überflüssigen Anstrengungen loszulassen. Unser Atem wird uns zeigen, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Sobald die Balance zwischen Bemühen und Gelöstheit stimmt, dann kann unser Atem während der Übungen kraftvoll fließen.

 

Jenseits aller Vorstellungen und Erwartungen, die wir selbst oder andere an das Maß an Vollkommenheit in unserer Körperpraxis haben, hilft es uns in den Körper und den Atem hinein zu spüren, um zu erkennen ob wir den Mittelweg zwischen Komfortzone und Überforderung gefunden haben.

 

Und dann bin ich überzeugt dass auch Du das passende WC im Yoga für Dich findest 😉

(wobei in diesem Fall das W für wertvoll steht und das C für „chitta“ und das ist Sanskrit und bedeutet Gedanke, Denken).

 

Happy Grüße

Cathrin

 

 

 

 

 

 

 

Der Tod und Yoga und was das mit dem Glauben zu tun hat.

Der Tod und Yoga und was das mit dem Glauben zu tun hat.

Dieses Wochenende war ich wieder auf einer Beerdigung.

Der Tod gehört zum Leben dazu und doch stellt er uns, jeden auf seine Art und Weise, vor verschieden Herausforderungen. Er bedeutet Abschiednehmen, loslassen, er stellt uns vor emotionale Herausforderungen, bedeutet einiges an Organisation, dazu kommen Kosten, die je nach Aufwand nicht zu verachten sind und zwischenmenschliche Begegnungen, die zerreißend sein können.

 

Als ich 16 Jahre alt war ist mein Opa gestorben. Er war bereit für den Tod, konnte er doch von sich sagen, dass er auf ein gelebtes Leben zurückblicken durfte und zufrieden war. Und er hätte gerne noch einige Jahre gelebt, weil es noch so viele Bücher zu lesen gab und er das Leben zu feiern verstand. Aber der Tod kam und es war sein Wunsch, dass wir es auf seiner Beerdigung krachen lassen. Er hatte uns einen Tisch in einem seiner Lieblingsfischrestaurants reserviert, die Rechnung ging auf Opa. Wir haben lecker gegessen und viel gelacht über die zahlreichen komischen und lustigen Anekdoten, von denen er im Laufe seines Lebens so einige angesammelt hatte. Uns standen die Tränen in den Augen, meistens, vor lachen. Das war meine erste familiäre Beerdigung, auf der ich gewesen bin.

 

Ein paar Jahre später ist meine Oma verstorben, zu der ich ein sehr enges Verhältnis hatte. Sie ist früh gestorben und doch konnte man sagen, es ist der „natürliche Lauf“ der Dinge: Menschen werden geboren, wachsen, werden älter und irgendwann sterben sie wieder.

Da sie nicht in meiner unmittelbaren Nähe gelebt hatte, haben wir uns nach unserem letzten Wiedersehen wie immer intensiv verabschiedet. Ich war wie stets zu diesem Zeitpunkt Tränen übergossen. Wer mich schon länger kennt weiß, Abschiednehmen gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Und doch spürte ich, diesmal ist es anders, es wird, zumindest in dieser Form, kein Wiedersehen geben.

 

Ein gutes Jahr später war ich auf der Beerdigung eines weiteren, mir sehr wichtigen und nahestehenden Menschen. Wir waren selber Jahrgang, sind zusammen aufgewachsen, haben die letzte Barbie-Party gemeinsam gefeiert, den ersten Liebeskummer zusammen gemeistert und Dinge miteinander geteilt, die ich sonst mit niemandem hätte teilen wollen. Dieser Tod kam so unvermittelt und überraschend, dass die bittere Wahrheit eine Unwirklichkeit mitbrachte, bei der sowohl das Herz als auch der Kopf Höchstleistung zu erbringen hatten um damit umgehen zu können.

Da uns mehrere km voneinander trennten, mein Urlaub vorbei war haben wir uns nach unserem letzten Wiedersehen mit den Worten verabschiedet: „wir sehen uns Karnevall wieder…“ – das war dann ihre Beerdigung….

Das Gefühl, dass ich mich bewusst von ihr verabschiedet hatte, hat mir in meinem Verarbeitungsprozess geholfen. Wir wissen nicht, was uns das Leben an der nächsten Kreuzung hinter der nächsten Kurve bietet, die einzige Sicherheit, die besteht ist: Tod kommt.

Diese Beerdigung war herzzerreißend. Als sensibler und empathischer Mensch habe ich zu meiner eigenen tiefen Traurigkeit auch die Trauer und das Leid all der Menschen wahrgenommen, die auch anwesend waren und der Schmerz von Eltern, von einer Mama, die über den Verlust ihres Kindes trauert ist unbeschreiblich.

 

Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon davon gehört, dass es Kulturkreise gibt, in denen der Tod ein Grund zum Feiern, nicht zum Traurigsein ist. Ich wollte wissen, wie der Verlust eines geliebten Menschen ein Grund zum Feiern werden kann.

 

Und so fand ich mich mitten in der Lehre des Yoga wieder:

 

Die Bhagavad Gita, der Wissenschaft der Seele, die Schrift, die die Hauptprinzipien der Hindureligion sehr anschaulich darlegt. Dort wird die unvergängliche Natur der Seele erklärt. Was bedeutet, dass unsere Existenz lange vor dieser Geburt auf dieser Welt begonnen hat. Für die Seele gibt es weder Vergangenheit, noch Gegenwart noch Zukunft. Unser kurzes Erdenleben ist nur eine Schule, die wir verlassen, sobald wir fertig sind. Wenn jemand stirbt, setzt seine Seele ihre Reise fort.

Alle großen Religionen vertreten die Überzeugung, dass der Körper zwar sterben mag, der Geist jedoch weiterlebt, und dass wir – zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort – die Menschen, die wir lieben, wiedersehen werden. Selbst in der Bibel wird der Tod als „Schlaf“ beschrieben, aus dem wir eines Tages erwachen werden.

 

Zu glauben, der Tod sei die letzte und endgültige Trennung kann sehr vernichtend sein. Aber wenn man glaubt, dass er nur eine vorübergehende Trennung bedeutet und dass die Seele weiterlebt, ist es nicht ganz so schmerzlich.

 

Ich fand auf meiner Suche die Bestätigung meiner Überzeugung für das unvergängliche Seelendasein.
Der Glaube, dass die Seele zu ihrem wahren Heim zurückkehrt und so eine höhere Ebene des Lernens gewinnt, half mir mit meinem Kummer ins Reine zu kommen.

 

Aus der yogischen Sichtweise wird das Leben mit dem Kreislauf der Sonne verglichen.

 

Der Sonnenaufgang steht für die Geburt, Sonnenlauf für Wachstum, Zenit ist die Zeit zwischen 20 und 50 Jahren, dann wieder der Sonnenlauf, der für die weitere Entwicklung steht und der Sonnenuntergang, der den Tod veranschaulicht. Und die Sonne ist nicht weg, wenn sie untergangen ist. So ist es auch mit der Seele. Sobald wir „sterben“, untergehen, steigen wir auf in die Astralebene.

 

In Indien werden die Tage nach dem Tod nicht als „Trauerzeit“ sondern als „Hilfezeit“ verstanden, um die Seele im Loslassen zu unterstützen damit sie gut die Astralebene erreichen kann.

 

 

In meiner Studienzeit der Pädagogik und Psychologie habe ich mich mit den Sterbephasen von Elisabeth Kübler-Ross beschäftigt. Die Sterbeforscherin hat nach ihren Beobachtungen mit schwerkranken Patienten und Angehörigen ein Modell von 5 Phasen des Sterbens beschrieben. Die letzte Phase nannte sie „Akzeptanz“. Die Sterbenden haben diese Phase erreicht, wenn sie ihr Schicksal angenommen haben, was meist mit einer Abkopplung von ihrer Umwelt zusammen läuft und dem Wunsch sterben zu dürfen. Angehörige und Helfende unterstützen den sterbenskranken Menschen ab dem Zeitpunkt am besten, indem sie die Erlaubnis erteilen, dass er gehen darf.

 

Diese Phase der Akzeptanz passt zu der indischen Philosophie der „Hilfezeit“ um die Seele bei ihrem Übergang zu unterstützen. Wobei ich auch nicht glaube, dass Hinterbliebenen sofort loslassen müssen. Wir sind in unserer Kultur anders erzogen, dazu kommen die unterschiedlichen individuellen Todesumstände und es bringt nichts, sich selber unnötig zu überfordern, indem die Trauer beiseite geschoben und runtergeschluckt wird.

Aber dem Verstorbenen zu erlauben es sich auf seiner weiteren Reise gut gehen zu lassen kann dem eigenen Gefühl helfen und es der gehenden Seele leichter ermöglichen loszulassen.

 

Vorausgesetzt wir glauben an die Weiterreise, an das Wiedersehen unserer Seelen, ja, an die Macht des Glaubens.

 

Glauben kann glücklich machen.

Auch zu dieser Beerdigung vergangenes Wochenende sind mir die Tränen gekullert – auch diesmal war ich von der Traurigkeit meiner Mitmenschen erfasst und ich habe gespürt, dass die Seele der Verstorbenen schon abgereist war und das ist auch gut so – alles Liebe und Gute auf Deiner Reise <3.

Um leben zu können brauchen wir alle ein gewisses Maß an Glauben und um glücklich zu sein noch viel mehr.

 

Das lässt sich an dem schönen Autobeispiel veranschaulichen:

Woher weißt Du, dass Dein Auto fahrsicher ist?
Weil es TÜV geprüft ist und erst vor kurzem in der Werkstatt überholt wurde!?

Und woher weißt Du, dass der Automechaniker gute Arbeit geleistet hat?
Du musst an die Fähigkeiten des Mechanikers glauben, an die Fähigkeiten der Menschen, die den Wagen herstellen, an Deine Fahrkünste, an die der anderen Fahrer,…

 

Es braucht eine Menge Glauben nicht von früh bis spät in Angst und Schrecken zu leben.

 

Und es braucht vor allem den Glauben an Gott, den Schöpfer, das kosmische Prinzip, die Weltenseele, die Quelle allen seins, die schöpferische Kraft – was auch immer für Dich passend sein mag.

 

Ich behaupte nicht, dass wir ohne Glauben an Gott nicht glücklich sein können, sondern nur, das es schwer ist, dauerhaftes Glück zu erlangen, wenn wir nicht an Gott, an diese Kraft glauben.

 

Mit Glauben lässt sich ein Unglück leichter überwinden. Er schenkt Hoffnung und Mut. Mahatma Gandhi sagte: „Ohne meinen Glauben wäre ich schon längst verrückt geworden.“ Und in der Tat gibt es psychologische Untersuchungen, die gezeigt haben, dass tief gläubige Menschen weniger an Depressionen und stressbedingten Krankheiten leiden und besser mit Verlusten fertig wurden.

 

Auch Dr. Carl Gustav Jung schrieb mal:
„Unter all meinen Patienten, die in der zweiten Lebenshälfte stehen, also über 35 Jahre alt sind, gab es nicht einen, dessen Problem nicht letzten Endes darin bestand, einen Glauben zu finden. Man kann mit Gewissheit sagen, dass jeder von ihnen erkrankte, weil er verloren hatte, was jede lebendige Religion ihren Anhängern schenkt; sie konnten erst als geheilt betrachtet werden, wenn sie ihren Glauben gefunden hatten.“

 

Manche Leute machen aus ihrer Religion eine Versicherung. Sie denken nur aus Angst an Gott. Wenn sie etwas für andere tun, beten und meditieren, dann nur, um ihre Gutschrift auf Gottes Tugendenkonto zu erhöhen.

 

Viele Zweifler, die nicht an Gott glauben, argumentieren mit dem Elend der Welt und schon alleine deswegen könne es keinen Gott geben.

 

Wir wissen, dass jeder seines Glückes Schmied ist und die Macht hat sein Glück zu kreieren. Mit Gedankenenergie und Handlungen gestalten wir unser Glücklichsein oder Unglücklichsein, nicht Gott.

 

Letztlich darf jeder für sich seinen Glauben finden.

 

Und ich glaube fest daran, dass es höchst befriedigend ist, dass Leben so zu leben, das jeder Augenblick sich selbst genug ist. Jeder Augenblick hat seinen eigenen Wert. Ich weiß, dass der Tod jederzeit präsent ist und gerade deswegen bin ich bereit zu leben. Ein lebendiges Leben ohne abgesicherte Routine und mit der Bereitschaft zum Risiko.

 

In diesem Sinne, wir sehen uns, sobald wir uns sehen und bis dahin genieße die Reise wo auch immer und lebe lebendig <3

 

 

 

Yogaübung für den unteren Rücken

Yogaübung für den unteren Rücken

Kennst Du das, morgens wach zu werden, aufzustehen und der Rücken schmerzt, so dass Du Dich kaum bewegen kannst? Vielleicht liegt es noch gar nicht so lange zurück, dass Du sogar in eine super tolle Matratze oder ein Kissen investiert hast und trotzdem schmerzt der Rücken!?

Während wir uns den ganzen Tag über auf unendlich viele To-Do´s konzentrieren um allen Anforderungen zu genügen, gibt es meist gar keinen Raum für die kleinen oder größeren Wehwechen.

Emotionen wie blockierte Unzufriedenheit, Angst, Leidenschaft, Wut,… werden überhört.
Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nervositäten, Magenverstimmungen, Muskelzucken, Gewichtszunahme, Anspannungen, und all solche Anzeichen werden alle nicht beachtet. Sie werden übergangen und weg gesperrt.

 

Jede ungehörte Emotion hinterlässt Spuren im Körper.
Irgendwo müssen diese inneren Anspannungen ja bleiben.

 

Der Körper ist der Spiegel unserer Seele.

 

Unser Rücken richtet uns auf und unterstützt uns im Leben stabil zu sein. Was, wenn wir uns, aus welchen Gründen auch immer, nicht stabil im Leben fühlen und sich diese Emotion in Form von Rückenschmerzen Ausdruck verschafft!?

Wie Innen so Außen.

Das Muskel- und Fasziengewebe reagiert. Die Elastizität dieser Gewebeschichten lässt nach, Verklebungen und Verkürzungen entstehen zudem kommen Fehlhaltungen der Wirbelsäule dazu und dann kann´s schmerzhaft werden.

Auch deswegen ist es sinnvoll, noch bevor wir uns aus dem Bett bewegen, den Körper erstmal genüsslich zu dehnen und zu strecken. Das Fasziengewebe wieder lang zu machen. Bewusst in den Tag zu starten und wahrzunehmen, wie wir uns fühlen.

 

In diesem Beitrag heute stelle ich Dir eine Yogaübung vor, um den unteren Rücken von Blockaden zu befreien.

 

Es geht vor allem um die Förderung der Beweglichkeit um die Lebensenergie, oder wie wir im yogischen sagen: das Prana, fließen zu lassen.

Für uns alle ist es wichtig hier geschmeidig zu bleiben. Der untere Rücken braucht eben so viel Beweglichkeit wie auch Kraft. Wer unter einem Hohlkreuz oder Beschwerden vom Ischias leidet darf diesem Teil des Rückens besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen um zurück zu Stabilität und Standvermögen zu finden.

Um die Yogaübung noch einfacher ausführen zu können, habe ich Dir dazu ein Video gedreht, indem ich den Aufbau mit Dir zusammen mache.

 

 

 

Du brauchst dazu keine Yogamatte, kannst Dich auch einfach auf den Teppich oder einen Stuhl setzen. Sobald Du eine Matte hast, darfst Du sie natürlich gerne nutzen 😉 .

 

Und dann fühl Dich eingeladen:

zunächst in einen aufrechten Sitz zu kommen. Das kann so wie ich hier auf den Fotos ein kreuzbeiniger Sitz sein oder der Schneidersitz ohne Sitzkissen. Falls es Dir nicht gut möglich ist so aufrecht zu sitzen, versuche eine flach gefaltete Decke unters Gesäß zu schieben.

Oder Du setzt Dich gerade auf den vorderen Teil eines Stuhles. Die Beine sind hüftbreit geöffnet, im 90 Grad Winkel ausgerichtet, die großen Zehen zeigen nach vorne. Der Bauchnabel ist zur Wirbelsäule gezogen und der untere Rücken lang, komme schön raus aus dem Hohlkreuz!.

 

Wachse aus Deiner Wirbelsäule heraus nach oben in die Länge und dann nimm mal bewusst Deinen Rücken wahr:

wie fühlt er sich an?
Beobachte, wie Du Brustkorb und Schultern hältst und wo sich Dein Körper im Atemrhythmus bewegt.

 

  1. Für die ÜBUNG stelle Deine Fingerkuppen neben dem Becken auf und richte Dich mit Kraft Deiner Arme ganz gerade auf. Drücke Dich mit den Fingerkuppen ab und neige Dich aus dem Hüftgelenk heraus ganz leicht nach vorne, so dass dein Brustbein nach vorne, oben strebt.
    (Wenn du auf einem Stuhl sitzt lege die Hände entspannt auf den Oberschenkeln ab und achte darauf, dass Dein unterer Rücken auch lang bleibt.)
  2. Drücke Dich mit der rechten Hand etwas vom Boden weg, so dass sich Dein Oberkörper nach links neigt. Achte darauf, dass Deine rechte Gesäßhälfte am Boden bleibt.
  3. Verlagere Deinen Rumpf nach vorne, dann nach rechts und nach hinten.
  4. Lasse Deinen Rumpf kreisen ohne die Wirbelsäule zu beugen.
    Wechsel zwischendurch die Drehrichtung und ändere die Größe und Geschwindigkeit der Kreise.

 

Spüre anschließend noch einen Moment im Sitzen nach.

 

Wer bereits die Chance hatte an meinem Unterricht teilzunehmen, weiß, dass es sich hier nicht um ein Sportprogramm handelt. Ja, es ist auch mal anstrengend, aber es ist die ausgeglichene Mischung, auf die es mir ankommt. Ich lege Wert auf die bewusste Wahrnehmung und weise gerne darauf hin in die entsprechenden Körperstellen hinein zu spüren und darauf zu achten, was dort gerade passiert.

 

Die tiefe Rückenfaszie zum Beispiel ist von Fühlern übersät, die ständig Informationen ans Gehirn liefern.

 

Dieses Fasziengewebe mit seinen Fühlern durchzieht unseren ganzen Körper und ist wie ein Sinnesorgan, sozusagen unser sechster Sinn oder auch Bewegungssinn genannt.

Die Wahrnehmung des Körpers über sich selbst ist sogar für so scheinbar einfache Tätigkeiten wie das Aufrechtsitzen und -stehen sehr wichtig. Die Signale wandern von den Fühlern über das Rückenmark bis ins Gehirn, und zwar in den Teil des Hirns, der mit dem Gefühl für das Selbst verbunden ist.

Und wenn wir das jetzt mal fortsetzen, so erscheint es doch logisch, dass Bewusstsein abhängig ist von der Wahrnehmung des Körpergefühls. Auch deswegen heißt es bei mir „Yoga 4 body & mind“.

Bei der Vernetzung von Seele, Geist und Körper ist es wertvoll auf allen Ebenen zu einem gesunden Wohlgefühl beizutragen.

Wenn wir nicht auf unsere Seele hören, spricht sie mit ihrem Körper zu uns… er würde krank werden.

 

Sobald wir lernen im Alltag neben allen to Do´s uns zuzuhören, Emotionen zu erkennen, die Körpersignale zu spüren, fördern wir damit auch unseren geistigen Bewusstseinsgrad – ganz zu schweigen von unserem verbessertem Wohlgefühl.

In diesem Sinne, spüre, wie Deine Seele sich unterstützen mag, was sich für Deinen Geist und Deinen Körper wirklich stimmig und gut anfühlt und dann folge diesen Impulsen.

 

Happy Grüße

Cathrin

 

 

 

 

Ich hab genug von diesen gesellschaftlich ausgedachten Idealen

Ich hab genug von diesen gesellschaftlich ausgedachten Idealen

Nach all den Jahren, in denen ich hörte, ich sei diesen gesellschaftlich ausgedachten Idealen nicht entsprechend:
nicht kräftig genug, nicht dünn genug, nicht groß genug, nicht schön genug, nicht intelligent genug, nicht geschickt genug, nicht diplomatisch genug, nicht qualifiziert genug, nicht flexibel genug, nicht verbindlich genug, nicht lustig genug, nicht ernst genug, nicht logisch genug, nicht selbstsicher genug, nicht umsichtig genug, nicht gut genug…

Denke ich mir heute :

Ich hab genug!

Genug gegrübelt, genug Energie verschenkt, hatte genug perfektionistisch veranlagte Eigenideale, habe genug von gesellschaftlich ausgedachten Idealen, …

 

 

Ich bin genug! 

 

 

„Genug“ ist ein Geisteszustand und nicht so sehr ein Umstand. Es ist der erste Schritt zum Frieden mit sich selbst. Eine Entscheidung, die wir treffen und nicht etwas, das uns passiert oder gar von Außen zugesprochen wird. Wir müssen uns von der emotionalen Abhängigkeit befreien.

Es bedeutet bei sich zu sein, sich im Einklang mit sich selbst zu fühlen und Abschied nehmen zu können, weil man das, was man tut und hat anders bewertet. Statt Dingen, Situationen und Menschen ergeben zu sein, Treue gegenüber sich selbst zu entwickeln.

Ich mein, schauen wir uns in dieser Gesellschaft doch mal um, wie viele Idealbilder groß gemacht und bunt beworben werden (aber bitte schau nicht hinter die Kulissen – das ist alles nur Fassade, weil was ist schon ideal!?!)

 

Jüngst hatte auch ich so ein Beispiel von „nicht-genug-Gefühl“ an dem ich Dir das gerne veranschauliche:

 

Einige haben es ja mit bekommen, ich durfte als Speakerin an einem Online-Kongress teilnehmen. Das bedeutet, ich wurde interviewt und da das Ganze online statt gefunden hat, konnten im WWW tausende von Menschen zusehen.

 

Jetzt darfst Du dazu wissen, dass ich a) kamerascheu bin und b) nicht besonders gerne vor Menschen spreche.

 

Nachdem ich mich aber entschieden hatte, diese Chance zu nutzen, meine Komfortzone zu erweitern und zu üben, war das Interview nach einem vereinbarten Termin im Kasten.

Bald danach spürte ich eine innere Unzufriedenheit mit dem Ergebnis. Ich dachte, warum habe ich den Termin, den ich davor eingegangen bin nicht umgelegt, um mich voll auf das Interview einzustimmen? Ich hatte das Gefühl auf die Interviewfragen, durch diesen vorigen Termin beeinflusst, geantwortet zu haben. In meinen Ausführungen habe ich u.a. etwas zum tief verwurzeltem Sicherheitsgefühl erzählt und was das Reptiliengehirn damit zu tun hat, womit ich auch arbeite, aber es ist nicht Kern meines Wirkens.

Ich fand, dass ich mich mit dem, was ich anbiete nicht sonderlich gut präsentiert hatte. Meine Antworten waren unstrukturiert und voll von Schachtelsätze, in denen ich geneigt war zu sprechen,.. – kurzum nicht gut genug.

 

Aber ich wollte meine Komfortzone erweitern.

 

Dachte mir: „vielleicht ist es auch einfach mein Perfektionismus, der mir da im Weg steht, den ich ja sowieso mehr und mehr loslasse ;-)“. Nach meiner Erfahrung macht irgendwie alles Sinn im Leben, also wird dem auch diesmal so sein. Und ich wollte der lieben Miriam, die den Kongress veranstaltet hat nicht absagen. Sowas auf die Beine zu stellen ist ´ne Menge Arbeit.

 

Im Laufe des Kongresses, während ich einigen anderen Speakern in ihren Interviews lauschen durfte, habe ich mir innerlich schon gesagt „Achtung, Vergleichsfalle!!! Mach das nicht, sei schön bei Dir, Du bist ok, mit allem, was Du bist. Die anderen Experten machen das viel häufiger und natürlich sind die viel routinierter…“ –so in etwa war mein innerer Dialog.

 

Und dann kam er, der große Tag, an dem mein Interview für 24 Stunden frei geschaltet war, für all die ZuschauerInnen und auch für mich.
Nach 5 Minuten anschauen brauchte ich die erste Pause um Abstand zu gewinnen. Mein Gefühl war:

 

 „Boden tu Dich auf, ich will versinken!“

 

Mein innerer Zweifler klang in etwa so: „Siehste, hab ich Dir doch gesagt, hättest Du mal auf mich gehört.“

Guuuuut, dass ich mir selber bei dem Wort „hätte“ einen Alarmbutton im Kopf verankert habe. Sobald ich diesen A-Ton meiner Mutter im Kopf habe mit „HÄTTEST du das so und so gemacht, DANN….“ reagiere ich höchst alarmiert. Sobald Du hättest sagen kannst, ist haben schon vorbei!

Also konnte ich mich sehr bewusst dazu aufrufen, mich diesem nicht hin zu geben und erneut loslassen. Meine Strategie an dem Tag war, dass all die Menschen, denen ich auf der Straße über den Weg lief, gar nichts von dem, was ich im Netz getan hatte mit bekommen haben. All die anderen, mochten sie denken, was sie wollten, ich werde ihnen wahrscheinlich nie begegnen.

 

Frei nach dem Motto: Ich bin genug und ich darf mich ausprobieren ohne perfekt sein zu müssen.

 

Tief ein und aus atmen…

Ich hatte meine Komfortzone erweitert, bin dankbar dafür, durfte wieder was dazu lernen und was ist schon ein Interview, welches für 24 Stunden online steht!?

 

 

Welchem Ideal bist Du vergebens hinterher gelaufen?

 

Es macht Sinn zwischen dem Idealbild und dem Selbstbild Frieden zu schließen. Keiner muss sich an Definitionen aufhängen. Es ist gut mit der Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt zu sein.

Ideale sind Zustände, die von der Gesellschaft anerkannt sind, die wir persönlich erreichen möchten und noch nicht erlangt haben. Ideale sind eine Wunschvorstellung in der Zukunft und haben mit dem Ist-Zustand erstmal nichts zu tun, sonst würden wir es bereits leben.

Stattdessen streben wir es aber an, stellen diesen Zustand also außerhalb unseres Seins und schieben ihn somit weiter von uns weg. Wir kreieren einen negativen Ist-Zustand indem wir uns einreden, dass das, was wir jetzt haben nicht unserem Ideal entspricht.

Je größer unser Ideal ist, umso stärker wird der negative Ist-Zustand und damit kreieren wir eine Abwärtsspirale, die weiter nach unten zieht.

 

Das Selbstwertgefühl fällt in den Keller.

 

Da ein Ideal etwas ist, was wir zwar anstreben aber noch nicht erreicht haben, muss folglich etwas in uns uns bestätigen, dass mit uns etwas nicht stimmt. Es fehlt uns ja etwas, wir sind nicht gut genug um wirklich happy zu sein.

Wir verringern unseren Wert, machen uns kleiner als wir sind, weil wir denken einer Utopie in der Zukunft hinterher rennen zu müssen.

Das kann´s doch nicht sein, oder!??!!!!!

Mit welchem gesellschaftlichen Idealbild bist Du mal konfrontiert worden? Was ist daraus geworden? Lass es mich gerne in einem Kommentar hier unten drunter wissen, ich bin gespannt – es gibt nichts, was es nicht gibt.

 

Und worin liegt das Geheimnis Visionen doch noch zu erreichen?

 

In der Akzeptanz des Ist-Zustandes. im GENUG!

Sobald unser Jetzt unser Sein perfekt so ist, wie es ist, wir es annehmen und wertschätzen, ja dankbar dafür sind dann gibt es nichts, was wir in der Zukunft erreichen müssen – schon gar nicht mit Druck.

Den Ist-Zustand zu schätzen, benötigt also folgende Zutaten: Präsenz, Achtsamkeit, Annahme, Wertschätzung, Dankbarkeit, Selbstliebe, Vertrauen.

Unser Jetzt ist das Einzige, was wir gestalten können und zu begreifen, dass es das Einzige ist, was existiert schafft Frieden. Es gibt vielleicht eine bestimmte Vorstellung von einer Richtung und ein größeres Ziel, eine Vision.

Aber wir rennen nichts mehr hinterher und beweinen auch nichts, was nicht gerade ist.

 

Das interessante am Leben ist, sobald wir etwas nicht mehr krampfhaft wollen, wird es uns gegeben.

 

Das ist wie mit dem Bumerang – lass los und er kommt zu Dir zurück.

Um meine Interviewgeschichte noch zu beenden, es gab auch Menschen, denen es gefallen hat, denen ich genug war und ich kann Dir verraten, ich werde weiter lernen – auch vor der Kamera ;-). Solltest Du von dem Kongress nichts mit bekommen haben, aber noch interessiert sein, kannst Du hier ein Paket erwerben: http://go.Happymind.194893.digistore24.com/CAMPAIGNKEY.

 

Wir leben jetzt. Nicht morgen, nicht gestern, nicht im Jahresplan. Jetzt! Feiern wir das Leben, wir sind genug und wertvoll mit allem, was wir schon mitbringen.

 

Happy Grüße

Cat